Gedenken an den Tag des Mauerbaus

Am 13. August 2020 jährte sich der Jahrestag des Baus der Berliner Mauer zum 59. Mal. 28 Jahre lang teilte der „antifaschistische Schutzwall“ unsere Stadt, verlief wie eine tiefe Wunde durch Berlin.

In Treptow befand sich übrigens der längste Teil der Mauer – auf insgesamt 17 Kilometern war der Bezirk durch den Todesstreifen von Neukölln und Kreuzberg getrennt, 15 Menschen kamen bei dem Versuch, in die Freiheit zu gelangen, ums Leben.
Gedacht wurde des Mauerbaus und der Opfer, die die Teilung unsere Stadt forderte, unter anderem an der Gedenkstele für Chris Gueffroy am Britzer Verbindungskanal. Der 20-jährige Treptower wurde in der Nacht vom 5. auf den 6. Februar 1989 erschossen, als er versuchte, an dieser Stelle in den Westen zu schwimmen. Er war das letzte Todesopfer der DDR-Diktatur. An Chris Gueffroy und all die anderen, die ihr Leben für die Freiheit ließen, erinnerte Bezirksverordneten-Vorsteher Peter Groos mit bewegenden Worten. Als einzige BVV-Fraktion war hier die CDU mit ihrem Vorsitzenden Wolfgang Knack vertreten. Eigentlich unverständlich, denn das vergangene Unrecht darf nie vergessen werden!

 

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