Friedrichshagen / Wilhelmshagen / Rahnsdorf



„Friedrichshagen ist das Zehlendorf Ostens“ und die Bölschestraße der „östliche Kudamm“, wird oft kolportiert. Solche Vergleiche hat die einstige Villenkolonie gar nicht nötig, denn wer hier lebt, weiß: Friedrichshagen ist schöner! 1753 im Auftrag von Friedrich II. gegründet um hier Baumwollspinner aus Böhmen und Schlesien anzusiedeln, mauserte sich das Dörfchen am Nordufer des Müggelsees rasch zum Ausflugsziel für Berliner „Sommerfrischler“. Aufgrund der guten Luft wurde Friedrichshagen 1880 sogar zum Luftkurort ernannt, herrschaftliche Villen schossen wie Pilze aus dem Boden. Wo es schön ist, da sind auch Künstler nicht weit: Der Friedrichshagener Dichterkreis gründete sich, auch viele bildende Künstler lebten und leben hier und öffnen jeden Sommer ihre Ateliers. Eine Besonderheit ist der 1927 eröffnete Spreetunnel, durch den man gute acht Meter unter der Spree trockenen Fußes nach Köpenick laufen kann.

Auch das angrenzende Rahnsdorf mit seinen Ortslagen Hessenwinkel, Wilhelmshagen und Neu-Venedig kann mit traumhafter Lage am Müggelsee und denkmalgeschützten Ensembles punkten. Besonders lohnt sich hier ein Abstecher nach Neu-Venedig. Die Wohn- und Wochenendsiedlung ist von Spreearmen und Kanälen durchzogen, die durch kleinen Brücken verbunden sind.

Wussten Sie schon, dass...

… das Berliner Bürgerbräu bis zur Schließung im Jahr 2010 die älteste Brauerei Berlins war? Für eine Brauerei perfekt gelegen am Ufer der Spree, wurde das Areal 1753 von Friedrich II. erschlossen und dort das Gut Friedrichshagen errichtet. Seitdem sind am Standort der Brauerei die „Krugrechte“ belegt.

 

 

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Ralph Korbus 

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