Schöneweide / Johannisthal



Die Trennlinie ist die Spree: An ihrem nördlich Ufer liegt Ober- und am südlichen Niederschöneweide. Denkt man an (Ober)Schöneweide, denkt man an Industrie, denn die Ansiedlung der AEG im Jahre 1910 begründete die Entwicklung von der „Schönen Weide“ zu einem der bedeutendsten Industriestandorte Berlins. Heute ist aus dem traditionsreichen Arbeiterbezirk ein innovativer Wirtschaftsstandort geworden. Hier hat die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), die größte Berliner Hochschule für angewandte Forschung, mit den Fachbereichen Technik, Wirtschaft, Informatik und Gestaltung ihren Sitz. Und Platz ist für mehr: 300.000 Quadratmeter denkmalgeschütze Bausubstanz warten auf Investoren und tragfähige Nutzungskonzepte. Im unmittelbar an Niederschöneweide angrenzenden Ortsteil Johannisthal, vermutlich benannt nach dem 1754 verstorbenen Kammerrat Johann Wilhelm Werner, wurde einst Fluggeschichte geschrieben: Der 1909 gegründete Flugplatz gilt als Wiege des deutschen Motorflugs. Heute kann man hier wohnen – bis 2025 sollen hier insgesamt 1.800 Wohnungen entstehen – oder im Landschaftspark Flora und Fauna erkunden.

 Wussten Sie schon, dass …

… in Johannistal die Geschichte der zivilen Luftpost in Deutschland begann? Ab dem 5. Februar 1919 starteten hier zweimal täglich Flugzeuge, um Postsendungen, vor allem Zeitungen, von Berlin zum Tagungsort der verfassunggebenden Nationalversammlung in Weimar zu transportieren.

 

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Sascha Lawrenz

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E-Mail: sascha.lawrenz@cdu-fraktion-tk.de


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