Alt-Treptow / Plänterwald / Baumschulenweg


Alt-Treptow, namensgeben für den Bezirk, ist ein uralter Knotenpunkt der Straßen-, Wasser- und Schienenwege Berlins. Die erste dauerhafte Besiedlung geht auf die Slawen im 6. oder 7. Jahrhundert zurück – daher stammt auch der Name „Treptow“. Von 1961 bis zur Wende war der nördlichste Teil des Ortsteils Alt-Treptow von der Berliner Mauer nach Neukölln und Kreuzberg hin abgeschottet. Heute erinnert kaum noch etwas an die menschenverachtende Teilung der Stadt. Weithin sichtbare Zeichen einer neuen Zeit sind nun die Treptowers, die markanten Bürotürme des Allianzhochhauses, und der 30 Meter hohe Molecule Man des amerikanischen Bildhauers Jonathan Borofsky in der Spree. Der Ortsteil Plänterwald, wo sich das 1910 erbaute Treptower Rathaus befindet, wurde überregional für den Spreepark bekannt, der 1969 als „VEB-Kulturpark“ eingeweiht wurde. Der Name des Ortsteils Baumschulenweg schließlich geht auf die Späth'schen Baumschulen zurück, die im 19. Jahrhundert die weltweit größte war. Und auch wenn es makaber klingt: Sehenswert in Baumschulenweg ist das futuristische, von den Architekten des Kanzleramtes entworfene, Krematorium am Rande der Königsheide.


Wussten Sie schon, dass …

… am 11. Juni 1962 55 Ost-Berlinern die Flucht durch einen etwa 75 Meter langen Tunnel gelang? Dieser wurde ausgehend von einem Lokal an der Ecke Heidelberger/Elsenstraße gegraben und im Oktober 2004 bei Bauarbeiten wiederentdeckt.

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Dustin Hoffmann

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